Die Städte und Dörfer

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Ystad- und Österlen hat viel zu bieten. Ystad ist ein historischer Ort der Begegnung zwischen Söderslätt, Österlen und dem Kontinent. Simrishamn ist Österlens Zentrum mit einem Duft von Meer und Rosen. Die viele Dörfer sind wie Rosinen in Kuchen verstreut.

Ystad

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Wo das Meer auf das Land traf, an der heute überbauten Mündung des Vassåns, ließen sich im 12. Jh. eine Reihe von Fischerfamilien nieder. Aus dieser Siedlung entwickelte sich Ystad, heute ein zentraler Ort für die Begegnung von Menschen, Ideen und Kulturen. Die Gebäude der Stadt zeugen von einer langen und spannenden Geschichte.
Die St. Marienkirche und das Kloster wurden bereits im 13. Jh. errichtet, eine Vielfalt von erhaltenen Gebäuden und Gebäudeensembles aus allen nachfolgenden Jahrhunderten zeigen das Heranwachsen der Stadt im Laufe der Jahre. Heute ist Ystad eine moderne Stadt mit einem großen Angebot und guten Voraussetzungen für ein schönes Leben. Die Lage der Stadt an der Küste zog früh Siedler an und bedeutet noch heute gute Seeverbindungen über die Ostsee, aber auch einen Sandstrand in der Stadt und über 40 km Strand in Südlage nach Österlen hinaus. Ystad ist nah.

Kultur und Natur
Musik und Theater spielen eine wichtige Rolle. Heute ist die Kulturszene lebendig wie nie zuvor und oftmals bildet das traditionsreiche Theater der Stadt den Nabel des Kulturlebens. Die Gemeinde hat viele sehr aktive Vereine, die, wenn sich die Gelegenheit bietet.

Wallander
2004 wurde Ystad in eine Filmstadt verwandelt. Die Stadt war seit langem als Heimat von Kommissar Kurt Wallander aus den beliebten Büchern des Schriftstellers Henning Mankell bekannt. Jetzt begann man mit Filmaufnahmen basierend auf Romanen und Drehbüchern des Autors. Über 50 Filme wurden seither in der Region gedreht und weitere sind in Vorbereitung. Wallander-Touristen haben seit 1991, als das erste Buch herauskam, Ystad besucht, um die Schauplätze in der Wirklichkeit zu erleben.

Tomelilla

Auch wenn die Filmindustrie andere Teile der Region in ihr Herz geschlossen hat, so war Tomelilla früh auf der Leinwand zu finden. Das Komikerpaar Hasse Alfredsson und Tage Danielsson machte hier in den 1970er und -80er Jahren mehrere Filme;
„Der Apfelkrieg“, „Der einfältige Mörder“ sowie „Jim und die Piraten“. In dem Film „Die Abenteuer des Herrn Picasso“ durfte derMarktplatz von Tomelilla mit Hilfe von Per Åhlins Glasmalereien Madrid, Paris, London, New York und die Riviera darstellen. Wo sonst sollte das größte, kleinste und einzige Hasse & Tagemuseum liegen?

Kunst und Kunsthandwerk
Künstler und Kunsthandwerker ziehen gerne in diese Gegend und halten hier ihre Ateliers und Werkstätten für Besucher offen. Hier gibt es auch viele Galerien und nicht zuletzt Schwedens erste Kunsthalle auf dem Land, die Tomelilla Konsthall, die 1965 eröffnet wurde.

Burgen und Schlösser
Die Gegend hat eine umfangreiche Geschichte. Die Schiffssetzung, Richterringe und das Grab des „Silbermädchens“ in Gårdlösa sowie die Reste der größten Burganlage Skånes,Vallen aus dem 14. Jh., sind berühmte vor- und frühgeschichtlicheStätten. Burgen und Schlösser zeugen von Reichtum, aber auch von Kampfhandlungen und Entbehrungen. Noch heute vermitteln die Gebäude einen pompösen Eindruck und sind Plätze für Streifzüge, Erlebnisse und Besuche.

Kivik

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Dank seiner landschaftlich schönen Lage am Hang hinab zur Hanö-Bucht und dank des milden Klimas entwickelte sich Kivik früh vom Fischerdorf zum Sommerparadies. Die Sommersaison beginnt im Mai, wenn tausende und abertausende Apfelbäume in Blüte stehen.
Bereits zu Ostern bekam die Gegend bei der traditionellen „Konstrundan“, der Woche der offenen Galerien in Österlen, Besuch vom kunstinteressierten Publikum. Die Gegend rund um Kivik ist etwas Besonderes. Die vielen Hügel bilden eine Landschaft, in der man eine gute Aussicht und tolle Möglichkeiten zum Baden, Herumstreifen und Wandern hat. Südlich von Kivik liegt Stenshuvud, einer der artenreichsten und abwechslungsreichsten Nationalparks in Schweden, mit großartiger Aussicht vom Berggipfel aus. Die Gegend ist auch reich an vor- und frühgeschichtlichen Stätten, direkt vor dem Dorf liegt das bekannteste, das Grab von Kivik, das in Schweden größte Grab aus der Bronzezeit. Es ist eine gigantische Steinsetzung, die in ihrem Inneren 3000-jährige Felszeichnungen birgt. Das Arboretum Kiviks Esperöd mit seiner einzigartigen Sammlung exotischer Bäume ist ebenfalls einen Besuch wert.

Märkte
Der Markt von Kivik im Juli geht bis auf die Hansezeit zurück. Er bildete eine facettenreiche Kulisse für viele Lügengeschichten von Fritiof Nilsson. Zum Herbst hin sind die Äpfel ein weiter Anlass für einen Markt. Ende September fi ndet in Kivik der Apfelmarkt statt, mit dem berühmten Apfelbild im Hafen sowie einer Unmenge leckeren Obstes und guter Unterhaltung.

Kåseberga

Hoch oben auf dem Bergrücken, mit einer wundervollen Aussicht, liegt Schwedens größte erhaltene frühgeschichtliche Stätte, Ales stenar, die heute insgesamt 59 Steinblöcke in Form eines 67 Meter langen und 19 Meter breiten Schiffes umfasst. Die Pfade vom Hafen und vom Dorf hier herauf sind stark begangen, die Steine sind ein gut besuchtes Touristenziel, die die Mühe wirklich lohnen.
An einem frühen Morgen, wenn die Sonne aus dem Meer aufsteigt, erscheint der Platz in seiner ganzen Pracht. Man kann wirklich verstehen, dass unsere Vorväter Kåsehuvud für ihre monumentale Steinsetzung auswählten. Wanderer auf dem Skåneleden führt der Weg durch die eigentümliche Sandsteppenvegetation auf den Hügeln hier, in denen sich viele Vogel- und Schmetterlingsarten wohl fühlen. Die Hügel sind auch aus einem ganz anderen Grund beliebt. Hier fi ndet man die in Schweden besten Bedingungen für Paragliding, was Besucher aus nah und fern anzieht.

Gegrilltes und Geräuchertes aus dem Meer
Unten im Hafen, dem einzigen zwischen Ystad und Skillinge, schaukeln Fischer- und Freizeitboote. Am Pier, der gelegentlich als Badesteg dient, stehen Angler und hoffen auf eine Meerforelle. Und am Ende der Sackgasse raucht es aus der Fischräucherei, es riecht gut und macht Appetit auf einen Heringsteller. Aber Fischgerichte sind nicht das Einzige, was Sie hier genießen können. Eine Reihe anderer Restaurants und Cafés erweitern das Angebot.

Kunst und Licht
Die Dorfstraße entlang stehen kleine Häuser mit Schieferdächern, Sprossenfenstern und sorgfältig bemalten Doppeltüren. Die Stimmung ist ruhig und gelassen. Die Künstler haben Kåseberga früh entdeckt. Prinz Eugen, Frans Berg und Tora Wega Holmström kamen hierher, um zu malen und das Licht zu genießen. Der international bekannte Künstler Magnus Wallin, 1965 geboren, ist im Dorf aufgewachsen und stammt aus einer Familie, die seit Generationen Fischer waren.

Die Dörfer

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Ystad & Österlen hat viele Dörfer, die wie Rosinen im Kuchen verstreut sind. Viele von ihnen verfügen über schöne Kirchen, spannende vor- und frühgeschichtliche Stätten, historische Gebäude und malerische Plätze. Es gibt in den Dörfern noch mehr zu sehen und zu erleben, machen Sie also einen kleinen Ausflug.
Viele Dörfer weisen eine aktive Kulturszene auf, in der Alteingesessene und Zugezogene gemeinsam mit Sommergästen Dynamik und Spannung schaffen. Die Künstlerdörfer Peppinge, Valleberga und Ingelstorp sind einige Beispiele, ebenso Hammenhög, das mit neuer kultureller Ausrichtung erwacht. Borrby Bokby haben mit ihren antiquarischen und Buchhandlungen verstärktes Interesse an Literatur, Södra Mellby hat eine deutliche künstlerische Ader und Brösarp bietet eine facettenreiche Kunsthalle.

Die Fischerdörfer
Wenn Sie herumfahren ist jedes einzelne Dorf einen Halt wert. Entlang der Küste reihen sich alte Fischerdörfer aneinander: Kåseberga mit Ales stenar, Brantevik und Skillinge mit ihren Seefahrtsmuseen und Segelschiffen, Baskemölla mit der Kunsthalle Tjörnedala, Vik mit der Naturformation Prästens badkar und Vitemölla mit dem angrenzenden Naherholungsgebiet.

Kirchenmalereien

Weiter im Landesinneren locken andere Erlebnisse. Ystad & Österlen ist eine Gegend mit vielen kleinen Dörfern. Hier werden schöne Kirchen, spannende vor- und frühgeschichtliche Stätten, historische Gebäude und malerische Plätze geboten. Die Kirchen in jedem Dorf tragen ihre Geschichte mit Stolz, die in St. Olof liegt an einer historischen Opferquelle und in Ravlunda liegt Fritiof Nilsson Piraten begraben. Die Kirchen sind oft unglaublich schön, gehen manchmal bis auf das 12. Jahrhundert zurück und wurden von berühmten Kirchenmalern ausgeschmückt. Die Kirche in Stora Köpinge hat Kalkmalereien aus dem 14. Jahrhundert und eine Kanzel von 1597.